Ohne Sorgearbeit kann keine Gesellschaft bestehen. Durch tägliche Kinderbetreuung, Pflege und Haushaltsarbeit sichert sie unser Leben und das Funktionieren der Gesellschaft. Gegenwärtig verschlechtern sich die Bedingungen sowohl für Sorgende als auch für Versorgte.

Wie können wir sorgearbeit so organisieren, dass weder die sorgenden, noch die versorgten zu kurz kommen?

Wir sind überzeugt, dass das nur abseits des Kapitalismus möglich ist.

Darüber möchten wir mit euch ins gespräch kommen.

Wir werden euch zunächst das Modell von Heide Lutosch vorstellen. Ihr feministischer Ansatz setzt Sorgearbeit in den Fokus einer demokratischen Planwirtschaft. Anschließend diskutieren wir gemeinsam über die Möglichkeiten Sorgearbeit abseits von unbezahlter Arbeit und Ware zu organisieren.