Globale Bildungsproteste

16.06.2012

Wie schon bei den Protesten in Chile, Brasilien, Kolumbien und anderen südamerikanischen Staaten, weiten sich nun auch die als Studierendendemonstrationen Mitte Februar 2012 gestarteten Proteste in der kanadischen Provinz Québec immer weiter aus. Anteil hatte daran auch die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, das sich gegen die Demonstrierenden richtet und u.a. drakonische Strafen schon bei geringfügigen Vergehen, wie dem Blockieren eines Zugangs zu einer Universität, vorsieht. Dadurch zogen die Proteste auch Menschen an, die nicht Angehörige des Bildungssektors sind und die Demonstrationen dehnten sich auf Vancouver, die Hauptstadt der Provinz British Columbia, aus. Schon jetzt sind diese Proteste die stärksten die Québec je erlebt hat. Es bleibt zu hoffen, dass die Gleichzeitigkeit von Protesten, die ursprünglich als Bildungsproteste starteten, in u.a. Südamerika, Kanada und Spanien nicht bei einem zufälligem Nebeneinander verharren.

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