Protest gegen Schließung des Ford Werk in Genk

11.11.2012

In Köln haben mehrere Hundert MitarbeiterInnen des Ford Werks aus Genk gegen die Schließung ihres Werks protestiert. Die Existenz gefährdet der rund 4300 Ford-ArbeiterInnen und 5000 Beschäftigten, die in der Zulieferindustrie arbeiten, ist gefährdet. Vor etwa fünf Wochen hieß es noch, dass der Standort Genk nicht zur Disposition stehe und ihnen wurde die Fertigung des neuen Ford Mondeo zugestanden. Nun soll die Produktion nach Spanien verlagert werden, um europaweite Einsparungen zu treffen. Am 7.11 wurde die Schließung des Genker Ford Werks in der Kölner Europazentrale in Niehl verhandelt. Die angereisten belgischen MitarbeiterInnen des Werks wollten dagegen protestieren. Das Entfachen eines kleinen Feuers und Zünden von Knallkörpern reichte aus, um einen Großeinsatz der Polizei auszulösen: Die ArbeiterInnen wurden eingekesselt, abfotografiert und Ihre Personalien wurden festgestellt. Außerdem wurden 10 Personen festgenommen. Das ist nicht das erste mal das sich Proteste beim Ford Werk Köln ausserhalb des gewerkschaftlichen Rahmens bewegen. So war dieses Werk z.B eines der Zentren der Welle von \"Wilden Streiks\" 1973. Wilden Streiks Am 11.11. wollen die ArbeiterInnen des Kölner Werks mit dem „Marsch für die Zukunft" Marsch für die Zukunft ihre Solidarität mit den KollegInnen kundtun.

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